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Gesundheit - ein Informationsproblem !

"Denn sie wissen nicht warum sie krank werden!"

Tagung am 22. Februar 2003, Helferei Zürich

 

Fabrikzucker als eine Hauptursache ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten!
 
Anmerkungen zum Artikel:
"Ernährung: Genuss von seiner Schokoladenseite",
 Der Schweizerische Beobachter, 26/02
 
Leserbrief vom 9.1.2003
 
Im Beobachter 26/02 wurde im Artikel "Ernährung: Genuss von seiner Schokoladenseite" berichtet: «Schokolade besteht zu einem Drittel aus Fett und zu knapp zwei Dritteln aus Kohlehydraten». Allerdings würde kein seriöser Ernährungsexperte behaupten, dass der Genuss von Schokolade unproblematisch sei, wie das im Artikel des 'Beobachters' der Fall ist.

Schokolade enthält, wie richtig berichtet, sehr grosse Mengen Kohlenhydrate in Form von Fabrikzucker (= raffinierte Kohlenhydrate). Als Fabrikzucker bezeichnet man alle industriell hergestellten Zuckerarten: weisser Zucker, brauner Zucker, Fruchtzucker, Traubenzucker, Milchzucker, Malzzucker, sogenannter Vollrohrzucker, Sucanat, Ur-Süsse, Ur-Zucker, Rapadura, Sirup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Ahornsirup, Melasse, Frutilose, Gerstenmalz, etc. Die Anzahl von Produkten, die Fabrikzucker enthalten, ist heute unüberschaubar. Die Inhaltsangaben auf den Verpackungen listen die Inhaltsstoffe in der Reihenfolge ihres prozentualen Anteils im Nahrungmittel bzw. im Getränk auf. Die Summe der verwendeten Fabrikzuckerarten ist nicht selten über 50% aller Inhaltsstoffe. Der Verzehr von Fabrikzucker lässt den Blutzuckerspiegel unnatürlich rasch ansteigen. Dadurch wird eine Insulinausschüttung ausgelöst, was zur Absenkung des Blutzuckerspiegels unter den anfänglichen Normalwert führt. Diese 'Unterzuckerung' löst ein Hungergefühl und den Wunsch auf erneuten Verzehr des fabrikzuckerhaltigen Nahrungsmittels aus. Dieser Teufelskreis ist wahrlich kein «Balsam für Körper und Seele», wie im Artikel des Beobachter behauptet wurde.

Dazu kommt, dass der erwähnte Fettanteil von Schokolade meistens aus raffinierten Fabrikfetten besteht, welche die Gesundheit zusätzlich gefährden.

Raffinierte bzw. isolierte Kohlenhydrate (Fabrikzucker und Auszugsmehle) und raffinierte Fabrikfette sind die Hauptursache der zahlreichen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Diese raffinierten Produkte werden durch unterschiedliche Prozesse industriell hergestellt. Sie enthalten praktisch keine der für unsere Gesundheit so wichtigen natürlichen Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Fermente, ungesättigte Fettsäuren, Aromastoffe und Faserstoffe). Der dadurch entstehende Vitalstoffmangel führt zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, wie zum Beispiel Gebissverfall, rheumatische Erkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Gefässerkrankungen (Herzinfarkt, etc.), mangelnde Infektabwehr und die meisten der sogenannten Allergien. Dr. med. Max Otto Bruker hat diese Ursachen und Zusammenhänge in allgemeinverständlichen Büchern publiziert (www.dr-bruker.de). Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungen liegen diesen Erkenntnissen und ärztlichen Erfahrungen zugrunde.

Schoklade enthält neben Fabrikzucker und Fabrikfetten eine unterschiedliche Anzahl von Zusatzstoffen und sogenannten E-Nummern, die teilweise als gesundheitsgefährlich bekannt sind. Über E-Nummern imformiert das Buch 'E-Nummern' von Heinz Knieriemen, erschienen im AT Verlag.

Der Artikel "Ernährung: Genuss von seiner Schokoladenseite" im Beobachter 26/02 ist damit medizinisch unverantwortlich und eine versteckte Werbung für Schokolade. Nicht nur für Nahrungsmittel mit Fabrikzucker gilt das berühmte Zitat von Dr. Bruker: «...essen und trinken Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird...» (zitiert aus dem empfehlenswerten Buch: 'Zucker, Zucker - Krank durch Fabrikzucker', Dr. med. M. O. Bruker, www.emu-verlag.de). Dr. Bruker erklärt in diesem Buch neben Hintergründen und Krankheitsbildern z.B. auch warum Fabrikzucker als "Vitamin-B-Räuber" zu vielseitigen Störungen des intermediären Stoffwechsels führt und warum Fabrikzucker auch als Kalkräuber bezeichnet wird. Dr. Bruker gibt in diesem Buch auch einen allgemeinverständlichen Einblick in die umfassende Literatur bekannter Wissenschaftler, die die Schäden durch Fabrikzucker weltweit erforscht und dokumentiert haben.

Am 22. Februar 2003 findet in der Helferei in Zürich eine Tagung unter dem Titel "Gesundheit - ein Informationsproblem!" statt. Zu den Referenten gehört auch Dr. med. Andres Bircher, Enkel von Dr. med. Maximilian Bircher - Benner, der auch durch die ehemalige gleichnamige Klinik in Zürich und das Bircher-Müsli bekannt ist. Informationen zu dieser Tagung sind im Internet unter www.dolphinsdesign.ch/vollwertig veröffentlicht. Diese ehrenamtlich und gemeinnützig organisierte Tagung gibt Interessierten die Möglichkeit sich objektiv und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen über Krankheitsursachen und gesunde Ernährung zu informieren.

Wolfgang Rehfus (Gesundheitsberater GGB, 01-7150984)

 

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etzte Änderung: 10.12.2008

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