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Gesundheit - ein Informationsproblem !

"Denn sie wissen nicht warum sie krank werden!"

Tagung am 22. Februar 2003, Helferei Zürich

 

Gesunde Ernährung schützt vor Herzinfarkt!
 
Ergänzungen zum Artikel:
"Herzinfarkt - Die verkannte Frauenkrankheit",
Puls Tipp, Das Schweizer Gesundheitsmagazin, 4/02 vom 1. April 2002
 
Leserbrief vom 10.1.2003
 
Im Puls-Tipp 4/02 vom 1. April 2002 wurde im Artikel "Herzinfarkt - Die verkannte Frauenkrankheit" im Abschnitt "Das schützt vor Herzinfarkt" empfohlen: «Essen Sie wenig (tierische) Fette und wenig Salz.» und «Essen Sie wenig Nahrungsmittel tierischer Herkunft, dafür viel Gemüse, Kartoffeln, Getreideprodukte und Vollkornbrot.». Ich möchte diese allgemein gehaltene und gut gemeinte Empfehlung gerne ergänzen, und dies nicht nur für Frauen.

Beim Fett ist die Qualität wichtiger als die Menge. Es sollten ausschliesslich naturbelassene Fette, also unraffinierte kaltgepresste Öle, Butter und Sahne gegessen werden. Alle raffinierten Fabrikfette (Margarinen und gewöhnliche Öle) sollten gemieden werden. Das vielzitierte Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff. Cholesterin wird sogar von unserem Organismus selbst hergestellt, wenn es durch die Nahrung nicht ausreichend zugeführt wird.

Ein guter Teil der Nahrung sollte frisch, also unerhitzt, gegessen werden. Empfohlen wird ein Anteil von einem Drittel Frischkost in Form von Salaten, Gemüsen und Obst - möglichst aus kontrollierter biologischer Landwirtschaft.

Das Getreide sollte in Form von Vollkornprodukten (Vollkornbrot aus mühlenfrischem Vollkornmehl, Vollreis, Vollkornnudeln, etc.) genossen werden. Besonders zu empfehlen und wohlschmeckend ist ein tägliches Frischkorngericht: Dieses Müsli aus frischem Getreide (frisch geschrotet und eingeweicht, oder zu Flocken gequetscht) mit frischem Obst (geriebener Apfel, geschnittene Banane, etc.), etwas Zitronensaft, Nüssen und Sahne geht auf die Erkenntnisse des berühmten Schweizer Arztes Dr. med. Maximilian Bircher - Benner, sowie auf die Forschungen und Erfahrungen von Prof. Kollath zurück.

Der Artikel empfiehlt «wenig Nahrungsmittel tierischer Herkunft». Der Grund dafür ist das tierische Eiweiss, das neben Fleisch auch in Fisch, Wurst, Eier, Quark, Milch und Käse vorhanden ist. Der Eiweisskonsum tierischer Herkunft sollte reduziert werden. Der Eiweissbedarf wird bevorzugt durch pflanzliches Eiweiss aus Getreide, verschiedenen Gemüse, Nüssen, etc. gedeckt.

Die oft genannten Risikofaktoren (Rauchen, Kaffee, Schwarztee, Stress, etc.) sind nicht die Ursache eines Herzinfarktes, sie sind 'nur' auslösende Faktoren. Selbstverständlich sind diese sogenannten Risikofaktoren generell zu meiden. «Ohne arteriosklerotische Gefässveränderungen gibt es keinen Herzinfarkt» (zitiert aus 'Herzinfarkt, Herz-, Gefäss- und Kreislauferkrankungen', Dr. med. M. O. Bruker, www.emu-verlag.de). Die Arteriosklerose hat die gleichen Ursachen, wie viele andere ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten. Daher müssen zur Verhütung von Herzinfarkt neben einer Einschränkung des tierischen Eiweisses alle raffinierten Kohlenhydrate (Fabrikzucker und Auszugsmehle) und alle raffinierten Fette gemieden werden.

Raffinierte bzw. isolierte Kohlenhydrate (Fabrikzucker und Auszugsmehle) und raffinierte Fabrikfette sind die Hauptursache der zahlreichen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Diese raffinierten Produkte werden durch unterschiedliche Prozesse industriell hergestellt. Sie enthalten praktisch keine der für unsere Gesundheit so wichtigen natürlichen Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Fermente, ungesättigte Fettsäuren, Aromastoffe und Faserstoffe). Der dadurch entstehende Vitalstoffmangel führt zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Dazu gehören z.B.: Gebissverfall, rheumatische Erkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Gefässerkrankungen (Herzinfarkt, etc.), mangelnde Infektabwehr und die meisten der sogenannten Allergien. Dr. med. Max Otto Bruker hat diese Ursachen und Zusammenhänge in allgemeinverständlichen Büchern publiziert (www.emu-verlag.de). Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungen liegen diesen Erkenntnissen und ärztlichen Erfahrungen zugrunde.

Am 22. Februar 2003 findet in der Helferei in Zürich eine Tagung unter dem Titel "Gesundheit - ein Informationsproblem!" statt. Zu den Referenten gehört auch Dr. med. Andres Bircher, Enkel von Dr. med. Maximilian Bircher - Benner, der auch durch die ehemalige gleichnamige Klinik in Zürich und das Bircher-Müsli bekannt ist. Informationen zu dieser Tagung sind im Internet unter
www.dolphinsdesign.ch/vollwertig veröffentlicht. Diese ehrenamtlich und gemeinnützig organisierte Tagung gibt Interessierten die Möglichkeit sich objektiv und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen über Krankheitsursachen und gesunde Ernährung zu informieren.

Wolfgang Rehfus (Gesundheitsberater GGB, 01-7150984)

 

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etzte Änderung: 10.12.2008

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